Mit diesem Blog möchten wir Recherchen und Anregungen aus der Welt der Fußböden in all seinen Aspekten einholen, denn die Komplexität und der Reiz dieser Welt, die aus Technologie, Handwerk, Design, Kreativität und vielem mehr besteht, hören nie auf, uns zu überraschen… und werden garantiert auch Sie überraschen.

Chevron: Wenn das Tendenzpattern auf die Keramikoberfläche trifft

Dienstag 10 März 2015
Marketing Mirage
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Marketing Mirage

„Hier haben wir ein Chevron bzw. ein Flame-Stitch-Pattern.
Als Designmotiv geht seine Verwendung bis zu den alten Hindu-Tempeln, der alten Hopi-Keramik, der französischen Art Déco, Hippie-Ponchos und so weiter zurück. Wir haben es mehrere Jahre lang in der dekorativen Malerei verwendet und aus irgendeinem Grund hat es einen Wendepunkt erreicht. Chevron-Muster waren überall. Und damit meine ich überall - auf Wurfkissen, Clutches, Handyhüllen und vor allem den lockeren Sommerkleidern aller Frauen, die man auf der Straße traf.“


Mit diesen Worten erzählt ein bekannter amerikanischer Blogger und Trendsetter - Maxwell Ryan - von der rasanten Verbreitung des Chevron-Musters, des berühmten Zick-Zack-Motivs, das nach einer kurzen Zeit der farblichen Eintönigkeit praktisch von heute auf morgen buchstäblich überall wieder populär geworden ist. Die Rede ist von einem Sommer, dem Sommer 2012, und einer wahren Neugeburt dieses Patterns. Eine Neugeburt, die auf Handyhüllen und Sommerkleidern eine alles andere als zweitrangige Rolle ergattern konnte und von dort (erneut) auf die Wohnungen übergreifen und auf Möbeln und Teppichen Platz finden konnte.
Ein Revival, das des Fischgratmotivs, das kein Accessoire aus dem Innendesign oder der Mode ausgelassen hat. Kissen und Vorhänge, Bettlaken, aber auch Sonnenbrillenbügel, Taschen und Schuhe. Kurz gesagt, eine Manie, die die unterschiedlichsten Einsatzbereiche und Branchen mitgerissen hat.

Eine Mode, die nicht auf die Straßen gelangt, ist keine Mode, sagte Coco Chanel, und in dieser Hinsicht zählt das Chevron-Muster berechtigt zu den wahren Neuentdeckungen einer Tendenz. Es sollte allerdings hinzugesagt werden, dass dieses Pattern weit zurück reicht.
So wurde es von den alten Griechen für die Dekoration von Vasen und Hausrat verwendet. In der klassischen Ikonografie zählte es zu einem System an Zeichen, die auf den Schoß des Lebens und der Fruchtbarkeit zurückzuführen waren. Positive, beruhigende Zeichen, die bis in eine zeitgenössischere Epoche gelangen - wir sprechen vom Innendesign der Siebziger Jahre - mit der Absicht, eine neue Mood des Wohnens und ein Statussymbol, das sich um die Explosion der Kreativität in all ihren Formen dreht, zu definieren.

Heute entdeckt Mirage seine Retro-Eleganz neu und entwickelt ein neues Format, das das klassische Fischgratmuster in allen Hinsichten wieder aufnimmt. Die Ausgangsfliese im Format 19,7x120cm wird so verlegt, dass ein materischer Rhythmus erzielt wird, der fähig ist, dem Raum einen neuen Akzent zu verleihen. Die erzielte Wirkung ist die eines wiederholten verkehrten Vs: Eine Fischgräte, die Bewegung in die Gestaltung bringt.


Das Feinsteinzeug verwandelt sich so in eine Gestaltungsharmonie, die in einer warmen Variante mit Holzoptik zu entdecken ist: Die Kollektion Nau, eine Fliese, die sich durch Kratzer, Hobelspuren, Zeichen des Verschleißes und die für dieses natürliche Element typischen Spuren der manuellen handwerklichen Bearbeitung auszeichnet. Das zeitlose Feeling der gelebten Oberflächen findet konkret in einzigartigen Brettern Umsetzung, die jede Umgebung in einen Ort zu verwandeln wissen, der echt wirkt.