27 Oktober 2015

„Die Paradigmen der Postmoderne“ im Mirage Project Point in Mailand

Am Dienstag, den 27. Oktober um 19 Uhr, ist im Mirage Project Point in Via Marsala 7 in Mailand Francesco Morace zu Gast, ein Soziologe und Sachbuchautor, um über die Verhaltenstrends zu sprechen, die unsere Zeit am stärksten prägen. 

Mit dem Einzug des Herbstes erwacht der Mirage Project Point mit Veranstaltungen mit kulturellem Background, die wertvolle Inhalte liefern möchten, die nicht unbedingt aus dem professionellen Bereich stammen, zu neuem Leben. Die Themen reichen vom sozialen Bereich und der Kommunikation bis hin zu rein künstlerischen Inhalten. Dabei gibt es ein einziges Ziel: Denkanstöße zu bieten, um die Kreativität der Personen in allen Richtungen anzuregen.

Der erste Termin mit dem Titel „Die Paradigmen der Postmoderne“ hat speziell die sozialen und wirtschaftlichen Trends, die unsere Zeit prägen, zum Thema. Der Vortragende bei dieser Veranstaltung ist Francesco Morace, ein Soziologe und Sachbuchautor, der seit mehr als 30 Jahren im Bereich der Gesellschafts- und Marktforschung tätig ist und heute Präsident des Future Concept Labs und Dozent an der Mailänder Universität „Politecnico di Milano“ ist.
Auf den Vortrag von Morace am 27. Oktober um 19 Uhr folgt ein Empfang mit Erfrischungen, während dessen man die angesprochenen Themen vertiefen und sich zusätzliche Anregungen holen kann.

 
Ein kurzer Abstract des Vortrags von Francesco Morace:
<Das seit längerer Zeit vorhersehbare Erdbeben der Werte, Institutionen, Gesellschaft und Politik ist schließlich eingetreten und betrifft Europa und einen Großteil der westlichen Welt.
Wir erleben eine wahre Zeitenwende, einen Wandel, der die Beziehung zur Technologie, zum Geld, zu den Dienstleistungen und Produkten und somit das gesamte Konsum- und Servicesystem ändert.
Gleichzeitig wird die Evolution der Werte und der sozialen Paradigmen in Richtung von Erfahrungen, die nicht käuflich sind, aufgeklärt: Freundschaft, Ausgeglichenheit, Geselligkeit, aber auch die Zuverlässigkeit, das Ansehen und die Verlässlichkeit im Lauf der Zeit.
 
„Die gut gemachten Dinge“ sind die Antwort, die die Konsumwelt sich in diesem historischen Moment erwartet, der von einer globalen Krise geprägt ist, die die Welt der Firmen aus dem obersten Segment herausfordert, ihr Herz über die Hürde zu werfen. Indem man sich in der Krise mit den Paradigmen der Zukunft auseinandersetzt, anhand deren man fähig sein muss, sein eigenes Können zu verkaufen.
Wir sprechen nicht nur von den Luxusnischen. Gut gemachte Dinge sind nicht nur für die Reichen. Sie halten länger und können repariert werden. Oft setzen sie auf eine neue Idee der Vorzüglichkeit, die das Talent auf eine ideale Art mit der Qualität verbindet.
Die bereits seit einigen Jahren klar sichtbare derzeitige Krise zeigt die Schwäche eines Entwicklungsmodells auf, das „untragbar“ geworden ist: Wir haben die finanzielle Vision des Reichtums satt und man verlangt und kauft „vorzügliche Erfahrungen“ und nicht mehr einfach Produkte oder Dienstleistungen.