21 Januar 2015

Ein Kreisverkehr für die Keramik und das Gebiet. Der Preis geht an das Projekt „Frame“

Am Freitag, 16. Januar, fand bei Mirage in Anwesenheit der Vertreter der Gemeinde Pavullo del Frignano und des Verwaltungsrats der Firma die Preisverleihung des Wettbewerbs Ein Kreisverkehr für die Keramik und das Gebiet statt, einer von Mirage organisierten Initiative unter der Schirmherrschaft der Gemeinde Pavullo nel Frignano mit dem Ziel, kreative Ideen und Lösungen für die Planung eines Kreisverkehrs gegenüber dem Eingang zum Firmensitz von Mirage zu finden. 

Zahlreiche Vorschläge und Projekte wurden eingereicht, die alle auf die Definition von brandneuen Interpretationen mit dem Ziel, die Werte bzw. kulturellen, landschaftlichen und wirtschaftlichen Ressourcen des Gebiets, in dem der Eingriff stattfindet, zur Geltung zu bringen und gleichzeitig den Wert der heimischen Keramikproduktion zu verbreiten, ausgerichtet waren - so nahmen mehr als 150 Projekte aus 15 Ländern teil. Die Begegnung zwischen der Kreativität und Innovation und einem institutionelleren Umfeld konnte Ergebnisse von hohem Interesse hervorbringen, die von alternativen, erfinderischen Auffassungen der Stadtstruktur geprägt sind. 
 


Die Jury hat einstimmig ein Projekt, das sich in die Produktionsumgebung einfügt und den Dialog/die Begegnung mit der Landschaft synergistisch anregt, zum Sieger erkoren: Frame, eine Erfindung einer aus Ing. Francesco Bursi und den Architekten Valerio Bianchi und Costanza Bruini gebildeten Arbeitsgruppe.



Das Projekt Frame bringt nicht nur die Landschaft zur Geltung, sondern schafft gleichzeitig ein Element, in dem die Welt der Natur der Welt der Industrie begegnet. Der Name stammt vom Projektkonzept, das einen perspektivischen Rahmen - ein Frame - vorsieht, der durch separate Elemente in der Mitte des Kreisverkehrs gebildet wird und fähig ist, die Umgebung durch die Einrahmung zur Geltung zu bringen. Während der Annäherung ändert sich die Wahrnehmung des Betrachters der Errichtung und das Werk verwandelt sich in eine künstlerische Installation.





Das Ziel des Projekts besteht darin, in allen, die aus beiden Richtungen kommend durch Via Giardini fahren, auf emotionaler Ebene das Bild einer Ansichtskarte mit einem Apenninenpanorama wachzurufen, eine Neuinterpretation der beliebten Postkarten in modernem Schlüssel: Es handelt sich um eine klare Bezugnahme auf das Gebiet, da die Umgebung, der Kontext des Gebiets und die im Verlauf der Jahreszeiten veränderliche Landschaft dafür sorgen werden, dass dieses Werk jeden Tag anders erscheint. In diesem Sinne erklärt und bekräftigt die Firma ihre Bindung zum Gebiet und lässt sich auf einen Dialog mit dem Umfeld ein, in dem sie sich entwickelt hat und gewachsen ist, ohne ihr Mittelpunkt werden zu wollen, sondern vielmehr als Bewunderer und Interpret.





Das Projekt Frame wurde von der Jury auch aufgrund seiner zweifachen Interpretationsmöglichkeit von „Tor zu den Apenninen“, seiner Art, das Eintreten in die Berggemeinschaften und das Gebiet der Apenninen von Modena deutlich zu betonen, gewählt. 





Einen Applaus verdienen in jedem Fall alle der mehr als 150 Teilnehmer, die aus Italien, Indien, Taiwan, England, Nordeuropa und den USA unserem Aufruf zur Kreativität gefolgt sind und mit interessanten, anregenden, kreativen und großteils wirklich unerwarteten Projekten geantwortet haben. Ein Signal, das hervorhebt, wie lebendig und energiegeladen die wahre Kreativität abseits der geschäftlichen Beziehungen weiterhin ist.

Mirage hat die Wahl getroffen, sich an die Welt der Kreativität zu wenden, die sich im Internet bewegt - über Websites, Social Networks und die Blogsphäre: Eine „Online“-Beziehung zwischen der Firma und der Welt der Kreativität, die bereits mit dem dieses Jahr bei der zweiten Ausgabe angelangten Wettbewerbs RESTILE erfolgreich getestet wurde.