26 März 2015

Restile Contest, die Gewinner

Die zweite Ausgabe von Restile, auf der Suche nach neuen und verbesserten Interpretationen der Keramikmaterialien, hat auch dieses Jahr eine massive Beteiligung von an der Fokussierung neuer und verbesserter Interpretationen des Keramikmaterials interessierten Teilnehmern gezeigt. Zahlen und Kontakte innerhalb der digitalen Räume bestätigen unwiderleglich den Erfolg und die vollständige Miteinbeziehung des Publikums: der Eingang von mehr als 200 Projekten, circa 24.000 Besuche der entsprechenden Website ganz zu schweigen von mehr als 350.000 Anzeigen der entsprechenden Posts.

Restile hat sich zu einem wahrhaft kreativen Crowdsourcing Projekt entwickelt und begibt sich heute in seine Endphase, aus der 3 Gewinner hervorgehen werden. Die Keramik-Konzepte, die das Schiedsgericht bestehend aus Freiberuflern internationalem Ranges, Dozenten der technischen Hochschule von Mailand und Firmenvorständen überzeugt haben, tragen demnach den Namenszug von:

Gianluca Carraro (Italia)
Sein Projekt - SHASHIKO - inspiriert sich an asiatischer Stickkunst japanischer Tradition. Das Ergebnis ist eine Kachel mit Mustern einer poetischen Komposition die eine elementare aber kostbare Keramik ins Leben rufen.
Erster Platz, Begründungen
Für die beachtliche Fähigkeit die asiatische Inspiration mit dem morgenländischen Kontext zu verbinden und für die interessante Fähigkeit der Umsetzung des Textil-Effektes in eine materielle Ausführung durch die Entwicklung einer originellen Vorlage.

Martina Malomo e Francesca Scipioni (Italia)
LAMERAI ist ein Projekt, dass seine Anfänge in ausgesprochen städtischen Materialien nimmt, rutschfestes Blech und Zement, und mit der Abwandlung in ein Produkt mit doppelter Oberfläche in Keramik endet.
Zweiter Platz, Begründungen
Die neue Auslegung der Materialien in metropolitaner Fassung mit einer Graphik und einem Objektcharakter die dem Produkt Dreidimensionalität verleihen. Das Schiedsgericht hat außerdem die einfache Annäherung der Kollektion an die produktionstechnische Ausführung positiv bewertet.

Matteo Cecconi (Italia)
FENIX nimmt seinen Namen von den Phönikiern, die als erste die traditionelle Technik des Bodenbelags aus Ziegelbrocken kannten. Der Entwurf besteht aus schwarzen und weißen Farben und stellt ein Mosaik aus Webmustern dar, die eine charakteristische, dekorative Struktur mit fortlaufendem Verlegungseffekt bilden und dem verlegten Produkt einen verschmelzenden, unterbrechungslosen Effekt verleihen.
Dritter Platz, Begründungen
Für die Widerherstellung in industrieller Form antiker Techniken mit chromatischer, produktiver und zweckmäßiger, ausgesprochen moderner Annäherung.