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Verlegung der Fliesen

Bei Erhalt des Materials, und in jedem Fall vor der Verlegung bei der Arbeitsstelle, müssen der Farbton, das Werkmaß und die Sortierung des Materials geprüft werden, da Beanstandungen von schon verlegtem Material nicht akzeptiert werden, wenn die beanstandeten Mängel vor der Verlegung sichtbar waren.
Um das beste ästhetische Ergebnis mit den Produkten mit Abtönungskoeffizient ≥ V2 zu erhalten, die Fliesen so verlegen, dass die einzelnen Fliesen aus mehreren Schachteln entnommen werden, um so eine optimale Durchmischung zu erhalten.
Bei Produkten mit Äderungen, wie bei Naturstein, wird empfohlen, die Äderung der Platten so anzuordnen, dass die beste ästhetische und farbliche Wirkung entsteht. Die Verlegung kann mit dem Aufbringen als Streuzement, mit Kleber oder mit speziellen, besonders leistungsstarken Klebern für Feinsteinzeug erfolgen. Es wird die Verlegung mit Kleber empfohlen, da dieser eine größere Haltbarkeit gewährt, dies gilt vor allem für die großen Formate (größer als 45 X 45).
Es wird daran erinnert, dass der Untergrund bei der Verlegung stabil, trocken und ausgereift sein muss. Er darf weder besonders kalt noch ausgesprochen warm sein und es ist in jedem Fall notwendig, die Hinweise der Erzeuger der Materialien für spezielle Untergründe und Kleber zu beachten. Die Kleber auf Zementbasis müssen bei Raumtemperaturen angewandt werden, die normalerweise in einem Bereich zwischen +5° C und + 30/35° C liegen sollten. Es versteht sich, dass auch für die Verlegung empfohlen wird, die technischen Zeiten zu beachten, die von den Herstellern der verwendeten Kleber angegeben werden.
Die geeignetsten Kleber für die Verlegung von Feinsteinzeug von Mirage können aus der derzeit geltenden Europäischen Richtlinie EN12004 entnommen werden.

Während der Verlegung darf das Material nicht auf der Oberseite mit Bleistiften (Graphit) oder unauslöschlicher Tinte gekennzeichnet werden, insbesondere gilt dies für polierte Fliesen und Platten.
Die Produkte von Mirage können, obwohl es sich um sehr haltbare Ware handelt, auch geformt (für Arbeitsplatten, Treppen…) und für die Installation von technischen und sanitären Anlagen gebohrt werden, dazu müssen spezielle Diamantscheiben und Geräte für Feinsteinzeug verwendet werden.


Fugen und Verfugung

Die Verfugung hängt von der Größe der Fliese und dem Bestimmungszweck des Bodenbelags ab. Von einer fugenlosen Verlegung wird abgeraten. Empfohlen wird eine Fuge mit einer Breite von mindestens 2-3 mm (diese Art der Verlegung erlaubt eine bessere Haftung des Verfugungsstoffes an den Plattenseiten, ein besseres Abfangen von Bewegungen des Untergrunds und eine Kompensierung der Platten).
Bei großen Räumen ist es unbedingt notwendig, in regelmäßigen Abständen Ausdehnungsfugen vorzusehen, während es in kleinen Räumen ausreichend ist, einen leichten Abstand zwischen dem verfliesten Bereich und den Außenwänden zu lassen. Die Sockelleiste wird diesen Abstand dann abdecken und ein Finish verleihen. Wir verweisen auf die Hinweise/Empfehlungen des jeweiligen Architekten oder Bauleiters.

Für die Verwendung von Epoxydfugenmassen mit Zusätzen von Kunstharz oder ähnlichem empfehlen wir eine vorherige Reinigungsprüfung. Für einen höheren ästhetischen Wert empfehlen wir die Verwendung von Fugenmassen in einem dem Farbton der Fliese angepassten Ton, um den Kontrast abzuschwächen (z.B. weiße Fliese, schwarze Fugenmasse), vor allem für geläppte und polierte Fliesen.
Nach dem Verfugen der Feinsteinzeugfliesen ist es wichtig, solange die Fugenmasse noch feucht ist, sofort sorgfältig mit einem Schwamm die überschüssige Fugenmasse zu entfernen.
Es ist in jedem Fall unverzichtbar, einige Tage nach der Verlegung eine Grundreinigung mit gepufferten Säuren durchzuführen (siehe Hinweise für nach der Verlegung), um die Überreste von Baustellenschmutz vollständig zu entfernen. Sie können Produkte verwenden wie z. B.:


Grundreinigung „Nach der Verlegung“

Die Reinigung „nach der Verlegung“ ist nach Abschluss der Arbeiten zwingend erforderlich.
Die unsachgemäße oder verspätete Entfernung der überschüssigen Fugenmasse kann zu Schmutzrändern führen, die später schwierig zu entfernen sind und auf dem Bodenbelag einen Zementschleier erzeugen, der alle Arten von Schmutz aufnehmen kann, so dass das Material selbst schmutzig erscheint. Diese Rückstände müssen mit Hilfe von mit Wasser verdünnten gepufferten Säuren aufgelöst und vollständig entfernt werden (nach Angaben auf der Packung zubereiten). Diese muss innerhalb kürzester Zeit vollständig entfernt werden, indem der gesamte Bodenbelag gründlich abgespült wird, so dass Rückstände oder Tropfen auf den Fliesen vermieden werden, die Schäden an den Fliesen verursachen könnten.
Das Produkt muss auf dem feuchten Bodenbelag einwirken, dieser darf nicht getrocknet werden. Es muss mit einem farblosen Lappen nachgewischt und dann mit reichlich Wasser nachgespült werden, um sicherzustellen, dass keine Reste des Reinigungsmittels auf dem Boden zurückgeblieben sind. Falls notwendig ist der Vorgang zu wiederholen.

Wir empfehlen, eine vorherige Testreinigung an einer kleinen Fläche von nur wenigen Quadratmetern durchzuführen. Fällt das Ergebnis positiv aus, kann dann die Reinigung der Gesamtfläche erfolgen.
Sobald die Reinigung wie oben beschrieben erfolgt ist, muss eine Reinigung mit alkalischen Reinigungsmitteln durchgeführt werden, dabei sind fettlösende Mittel zu verwenden. Dies ist notwendig, da säurehaltige Reiniger Fettreste auf dem Boden zurücklassen, die dazu beitragen könnten, Schmutz aufzunehmen.
Darüber hinaus empfiehlt Mirage insbesondere bei den Fliesen RC02NAT, RC08NAT, WS01NAT und OX01NAT besondere Vorsicht bei der Verwendung von gepufferten Säuren bei der Reinigung: Bei diesen Fliesen können Oberflächenschäden auftreten, wenn die Säure nicht schnell genug entfernt wurde, und wenn versehentlich Reste oder Tropfen der Wasser-/Säuremischung zurückbleiben, die für die Grundreinigung nach der Verlegung verwendet wurde.

Das Feinsteinzeug ist ein kompaktes, widerstandsfähiges Material, das sich durch eine Porosität (und somit eine Wasseraufnahme) auszeichnet, die mit Null gleichzusetzen ist. Ein besonderes Merkmal von Feinsteinzeug ist seine Zusammensetzung.

Mehr als 30 Kollektionen im Sortiment garantieren die Vollständigkeit und die Vielseitigkeit des Angebots, das den vielfältigsten Bedürfnissen der zeitgenössischen Architektur gerecht wird.